Pensionsgesetz 1965

Waisenversorgung

Anspruch auf Waisenpension
über das 27. Lebensjahr hinaus verlängert!


Durch die Novellierung des Pensionsgesetzes 1965 und des Bundesbahn-Pensionsgesetzes durch den Nationalrat wird ein wesentlicher Beitrag zur Gleichbehandlung von Waisenkindern in ganz Österreich geschaffen. Aufgrund der aktuellen Situation war es wichtig sicherzustellen, dass ein verlängerter Anspruch auf Waisenpension über das 27. Lebensjahr hinaus auch für Waisenkinder besteht, deren Eltern Beamtinnen oder Beamte waren.

Eine durch die Covid-19-Pandemie bedingte Verlängerung des Bezugs von Waisenpensionen wurde für Versicherte nach dem Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz bereits Ende April im Nationalrat beschlossen. Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen besteht rückwirkend ab dem 11. März 2020, für die Dauer der COVID-19-Pandemie, längstens jedoch bis zum 31. Dezember 2020, der Anspruch auf Waisenpension bis zum 27. Lebensjahr und sechs Monaten. Damit werden alle Waisen gleichbehandelt und kein Kind soll neben dem persönlichen auch einen finanziellen Verlust erleiden.



Dieser Artikel basiert auf der Presseaussendung vom 8. Juli 2020 - OTS0166 von

Abg.z.NR Mag. Romana Deckenbacher, BEd; GÖD-Vorsitzender-Stellvertreterin, Bereichsleiterin Soziale Betreuung

Abg.z.NR Mag. Romana Deckenbacher, BEd
GÖD-Vorsitzender-Stellvertreterin, Bereichsleiterin Soziale Betreuung




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