Wir trauern!

um Kollegen Julius Csar

Julius Csar - Foto Josef Strassner

Kollege Julius Csar, langjähriger Vorsitzender der Landesleitung der GÖD-Pensionisten Salzburg und Mitglied der Bundesleitung der GÖD-Pensionisten, ist am 19. November 2020 im 90. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Die Trauerfeier hat im engsten Familienkreis stattgefunden.

Uns ist Julius – wie wir ihn oft genannt haben – wegen seines hohen Engagements und seiner Durchsetzungskraft in Erinnerung. Für ihn war das Wohl seiner Kolleginnen und Kollegen stets Mittelpunkt seiner Arbeit und es gelang ihm auch, dafür viel zu bewirken, das auch noch heute bedeutsam ist.

Personalvertreter erster Stunde
Im Jahr 1967 wurde er zum Vorsitzenden des „Dienststellenausschusses Schwarzenberg Kaserne“ gewählt und war somit Pionier auf dem Gebiet unserer Personalvertretung im Öffentlichen Dienst. Diese Funktion sowie jene des Vorsitzenden des „Fachausschusses Landesverteidigung Salzburg“, die er ab 1998 ausübte und darüber hinaus auch jene eines Mitgliedes des Zentralausschusses (ab 1982) hatte er bis zu Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1995 inne.

43 Jahre lang in gewerkschaftlichen Funktionen
Im Jahr 1972 begann Kollege Csar sich in der GÖD gewerkschaftlich zu engagieren. Er war von 1972 an Mitglied der „Landessektion Landesverteidigung Salzburg“ und von 1982 bis 1995 deren Vorsitzender. Nach seinem Übertritt in den Ruhestand übernahm er im August 1998 die Funktion des Vorsitzenden der Landesleitung der GÖD-Pensionisten Salzburg, war deren Referent für Organisation und Mitglied der Bundesleitung der GÖD-Pensionisten. Im Frühjahr 2016 zog er sich aus allen seinen Funktionen zurück und legte sie in jüngere Hände.

Seine Arbeit und sein Wirken wurde mit zahlreichen Auszeichnungen und Orden von Bund, Land und Gewerkschaft gewürdigt.

Die Bundesleitung verdankt Julius Csar und seinem langjährigen Stellvertreter Jakob Haring die Einrichtung unserer jährliche Bildungsveranstaltung für Funktionäre in Salzburg, die 2020 aus Gründen der Pandemie leider entfallen musste. Weiterbildung auf hohem Niveau war Rüstzeug für unsere gewerkschaftliche Arbeit. Julius und Jakob waren es, die darüber hinaus mit kulturellen Schmankerl das stets umfangreiche Seminarprogramm bereicherten und deren Nachfolger in den Funktionen der Landesleitung es auch jetzt noch immer bereichern.

Wir werden Julius und seine Arbeit auch in Zukunft nicht vergessen.

VON JOSEF STRASSNER

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